„Evakuierungsmaßahmen in Jena beendet“: Amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg war ungefährlich

Die auf dem SCHOTT-Gelände aufgefundene Fliegerbombe – Bildquelle: LPI Jena
Die am heutigen Dienstag bei Erdarbeiten auf dem SCHOTT Werksgelände in Jena etwa um 12.00 Uhr gefundene 200kg Fliegerbombe ist von Mitarbeitern der beauftragten Firma Tauber begutachtet und für ungefährlich erklärt worden. Wie die LPI Jena bekannt gab, wurde die Bombe zunächst in einer Baggerschaufel entdeckt, worauf die Bauarbeiten sofort eingestellt wurden.
Der Fundort befand sich etwa 20 Meter von den Gleisen der Bahnstrecke (Weimar / Jena-West / Gera) entfernt. Die Bahnstrecke wurde daraufhin sofort gesperrt. Außerdem wurden 55 Mitarbeiter des SCHOTT Werkes evakuiert worden. Gegen 12.40 Uhr erfolgte schließlich die Evakuierung des Sandwegs Ecke Felsenkeller sowie des Bereiches mit Sichtkontakt zum großen SCHOTT-Gebäude. Die Stadt Jena organisierte unverzüglich Transportmöglichkeiten, eine vorläufige Sammelstelle der Evakuierten wurde im Amtsgericht Jena eingerichtet. Auch das Max- Planck- Institut nahe der Bahnstrecke musste nach Angaben der Jenaer Polizei evakuiert werden.
Bereits kurz nach 13.00 Uhr konnte dann Entwarnung gegeben werden. Die Experten der Fa. Tauber erklärten nach der Begutachtung der Bombe vor Ort, dass sie keine Zündvorrichtung mehr hatte, also bereits entschärft worden war. Daraufhin wurde der Einsatz beendet, die Absperrmaßnahmen aufgehoben und die Evakuierungsmaßnahmen zurück genommen.
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