„Harsche Kritik“: Ex-SPD-Landeschef Gerd Schuchardt warnt seine Partei nochmals vor einer Koalition mit den LINKEN
(JEZT / JENAREPORTER ULF KAUFMANN) – Der frühere Thüringer SPD-Chef und Vizeministerpräsident unter Bernhard Vogel, Gerd Schuchardt, hat seine Partei gestern nochmals eindringlich vor einer Koalition mit der Linkspartei gewarnt.
In einer persönlichen Erklärung, die der MDR veröffentlichte, schreib der Ex-Bildungsminister bereits am Tag nach der Landtagswahl, das das „jämmerliche Ergebnis“ von 12,4 Prozent nur deshalb zustandegekommen sei, weil die Thüringer SPD vor der Wahl einen linken Ministerpräsidenten nicht mehr ausgeschlossen habe. Nun legte Schuchardt nach und erklärte, wer also einen solchen Ministerpräsidenten nicht hätte haben wollen, der habe am Sonntag „vorsichtshalber nicht mehr SPD gewählt“. Andererseits hätten alle Befürworter von Bodo Ramelow als künftigen Regierungschef direkt für DIE LINKE gestimmt, so der frühere SPD-Chef in seiner harschen Kritik.
Schuchardt forderte seine Thüringer Genossen eindringlich auf, die „verfehlte Rot-Rot-Strategie“ zu beenden, denn in sämtlichen Thüringer schwarz-roten Koalitionen sei „gute Arbeit geleistet“ und „bei allen Ärgernissen“ das Land vorwärts gebracht worden.
« „JediCon 2014“: Jenaer Elektromusiklegende spielt Livekonzert auf der „Star Wars“-Convention 2014 im Oktober in Düsseldorf „Ein 4,6 Mio. teures Haus für die Zukunft“: Neueröffnung der Kindertagesstätte „Flohkiste“ und vieler Wohnungen in der Schützenhofstraße in Jena-Nord »